Der Erhalt des Dienst­sit­zes des Bundes¬verteidigungsministers auf der Bon­ner Hard­t­hö­he hat eine emi­nen­te Bedeu­tung auch für den Kreis Ahr­wei­ler,’ beto­nen die bei­den CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten des Krei­ses Ahr­wei­ler, Gui­do Ernst und Horst Gies. Daher set­zen sie sich gemein­sam mit vie­len ande­ren in der Aus­gleichs­re­gi­on dafür ein, dass das Bonn-Ber­lin-Gesetz gera­de auch in die­sem Punkt ein­ge­hal­ten wird.

Gies und Ernst wer­den die Dis­kus­sio­nen der letz­ten Wochen in die­ser Hin­sicht zum Anlass neh­men, ein Gespräch mit Bun­des­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­zie­re zu füh­ren. Daher wird im Rah­men einer Sit­zung der CDU-Land­tags­frak­ti­on Rhein­land-Pfalz in Ber­lin am 8. Sep­tem­ber ein Gespräch mit dem Minis­ter statt­fin­den, wo die Aus­wir­kun­gen der Bun­des­wehr­re­form auf Rhein­land-Pfalz, aber auch die mög­li­che Ver­la­ge­rung des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums nach Ber­lin zum The­ma gemacht werden.

Die bei­den CDU-Abge­ord­ne­ten ver­wei­sen in die­sem Zusam­men­hang auch auf die Reso­lu­ti­on des Kreis­ta­ges Ahr­wei­ler vom Dezem­ber 2010, als man sich frak­ti­ons­über­grei­fend gegen ers­te Vor­schlä­ge der Bun­des­wehr-Struk­tur­kom­mis­si­on zur Ver­la­ge­rung des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums nach Ber­lin gewandt hat­te. ‘Ein sol­cher Schritt hät­te auf vie­le auf der Bon­ner Hard­t­hö­he beschäf­tig­te Ein­woh­ner des Krei­ses Ahr­wei­ler nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen und auch die Bun­des­wehr­stand­or­te im Kreis Ahr­wei­ler wür­den ange­sichts des­sen sicher ver­stärkt in die Gefahr der Auf­lö­sung, Ver­klei­ne­rung oder Ver­la­ge­rung kom­men,’ bekräf­ti­gen Gui­do Ernst und Horst Gies abschlie­ßend ihre Kritik.