Neben der Abtei Maria Laach und der Brohltalbahn ist die Burg Olbrück das Wahrzeichen des Brohltals. Aus diesem Grund besuchte Landratskandidat Horst Gies MdL gemeinsam mit der örtlichen Landtagsabgeordneten Petra Schneider, dem Ortsbürgermeister von Niederdürenbach, Sebastian Schmitt, sowie Karl-Heinz Sundheimer/Kempenich und Eugen Schmitt/Oberzissen die mittelalterliche Ruine auf dem ca. 460 Meter hohen Phonolithkegel.

Beim Rundgang durch die Burganlage konnten sich die beiden Mitglieder des rheinland-pfälzischen Landtags ein aktuelles Bild vor Ort machen. Die Probleme der vergangenen Jahre sind allgemein bekannt: Der Sanierungsstau der Burganlage, die sich seit 2012 im Eigentum des Slowaken Pavol Pavlovic befindet, macht sich an unterschiedlichen Stellen bemerkbar, so zum Beispiel im Bereich des Pulverturms, des Bergfrieds oder im Bereich des Palas. Dies ist ein wesentlicher Grund, weshalb das zweifellos bestehende touristische Potenzial nicht ausgeschöpft werden kann.
Umso erfreulicher ist es, dass im vergangenen Jahr insbesondere durch großes ehrenamtliches Engagement im Brohltal einige Mauern instandgesetzt und vor weiteren Schäden bewahrt werden konnten. Für Horst Gies und Petra Schneider ein unterstützenswertes Projekt: „Dieses Engagement, insbesondere durch ein Team aus Niederzissen, ist sehr beachtlich. Wir unterstützen gerne den Förderverein Burg Olbrück und den Arbeitskreis, um die Zukunft der Burg Olbrück zu sichern.“

„Neben dem derzeitigen Engagement vor Ort dürfen wir jedoch nicht außer Acht lassen, gemeinsam auf breiter (kommunal)politischer Ebene dafür Sorge zu tragen, dass der Eigentümer den notwendigen umfänglichen Sanierungsarbeiten nachkommt“, so Ortsbürgermeister Schmitt abschließend.