Was ich erreichen möchte

Meine Ziele für den Kreis Ahrweiler

Diese Wahl ist eine besondere Wahl, denn sie ergibt sich aus einer besonderen Situation. Einer Situation, die viele Tausend Menschen im Ahrtal, in unserem Kreis Ahrweiler, unserer Heimat, entsetzlich, zum Teil sogar tödlich getroffen hat. In dieser Phase habe ich von jetzt auf gleich stellvertretend die Leitung der Kreisverwaltung und damit Verantwortung für unseren Kreis Ahrweiler übernommen. Meine Lebensplanung sah eine Kandidatur als Landrat eigentlich nicht vor. Man muss sich aber Aufgaben und Herausforderungen stellen, die das Leben bereithält. Und das mache ich mit vollem Herzen. Ich sehe darin nicht nur eine Verpflichtung den Menschen in der Region, sondern auch künftigen hier lebenden Generationen gegenüber. An diesem Neuaufbau und der Neugestaltung der gesamten Region will ich mit ganzer Kraft mitarbeiten.

Man darf aber nicht vergessen, dass zwei Drittel des Landkreises nicht von der Flutwelle betroffen waren. Auch dort muss es Innovation geben, auch dort müssen alle Entwicklungspotenziale ausgeschöpft werden. Ich habe den gesamten Landkreis im Blick, das ist eine Einheit. Ich bin sicher, dass es ein „Weiter so“ im Kreis nicht mehr geben kann. Seit der Flut ist alles anders geworden. Unsere Welt hat sich verändert. Dem müssen wir Rechnung tragen.

Mein Programm

Wiederaufbau und Kreisentwicklung mit Innovation

  • Wir brauchen eine Innovationsgesellschaft um den Wiederaufbau zentral zu steuern und Innovationen im gesamten Kreis zu schaffen. Hierbei geht auch um Antworten auf die großen Zukunftsfragen die uns alle beschäftigen wie Klima, Energie und Digitalisierung.
  • Wir wollen die Kommunen durch den beim Kreis gebildeten Aufbaustab Ahrtal unterstützen.
  • Ich möchte offene Fragen mit dem Land klären, etwa ob und wie auch Erben oder Käufer Mittel aus dem Wiederaufbaufonds erhalten können, um geschädigte Häuser wieder aufzubauen.
  • Schaffung praxisnaher Lösungen für Wiederaufbau – beispielsweise beim Verkauf von Fluthäusern.
  • Stärken und modernisieren der Verwaltungen – die Flutkatastrophe hat gezeigt, wie wichtig die Verwaltung als Rückgrat des Wiederaufbaus ist. Auf Grundlage der Digitalisierung müssen die Abläufe modernisier und vereinfacht werden. Sowohl für die MitarbeiterInnen wie auch die BürgerInnen.

Schulen, Kinder & Familien stärken

  • Provisorien können nur eine Übergangslösung sein. Alle von der Flut betroffenen Schulen müssen schnell wieder an ihre Standorte zurück.
  • Ich möchte zügig klären, ob die unmittelbar an der Ahr gelegenen Levana- und Don Bosco-Schule dort oder an anderer Stelle wieder aufgebaut werden müssen.
  • Bei allen Kreisschulen auf neueste Standards bei Digitalisierung, Gesundheits- und Klimaschutz setzen – digitale Klassenzimmer einrichten, dezentrale Belüftungstechnologien mit Raumluftfiltern nach dem Muster Grafschaft einsetzen, innovative energetische Konzepte anwenden.
  • Mensen an allen Schulstandorten schaffen – in Adenau ein Lehrschwimmbecken bauen.
  • Den Erhalt des traditionsreichen Gymnasiums Nonnenwerth in privater Trägerschaft unterstützen.
  • Den Wiederaufbau der Kitas nutzen um Familien – auch außerhalb des Flutgebietes – weitere Kitaplätze in Wohnortnähe zu bieten.

Mobilität zukunftsweisend entwickeln

  • Ein Konzept für ein Mehr an E-Mobilität im gesamten Kreis entwickeln
  • Elektrobusse einsetzen, 365-Euro-Ticket einführen und E-Tankstellen ausbauen
  • Die Ahrtalbahn elektrifizieren und nach Möglichkeit die Strecke bis Adenau reaktivieren
  • Einen Kommunenübergreifendes Radverkehrskonzept entwickeln
  • Straßen als Lebensadern des ländlichen Raumes weiter ausbauen
  • Radwege für Freizeitnutzer und Berufspendler ausbauen – einen Schnellradweg im Rhein- und Ahrtal bauen

Katastrophen- und Hochwasserschutz neu ausrichten

  • Gemeinsam mit den an der Ahr liegenden Gemeinden für einen koordinierten Hochwasserschutz im gesamten Ahrtal sorgen, auch über die Landesgrenze hinweg.
  • Hochwasserschutzkonzepte auch an Brohl- und Vinxtbach forcieren.
  • Wir brauchen neue digitale Sirenen in allen Kommunen, mit denen auch Durchsagen möglich sind, um die Menschen zu warnen – die Weichen habe ich gemeinsam mit dem Kreistag bereits gestellt.
  • Ein modernes Lagezentrum bauen, das alle Aspekte eines modernen Katastrophenschutzes berücksichtigt.

Angebot für Soziales und Gesundheit verbessern

  • Weitere Hochschulstudiengänge am RheinAhrCampus Remagen einfordern – z.B. digitale Medizin / Telemedizin und ein Pilotprojekt „Telemedizin im ländlichen Raum“ anstoßen.
  • Häuslich Pflegende durch ein Netzwerk „Demenz“ unterstützen.
  • Sowohl im Flutgebiet als auch im ganzen Kreis eine wohnortnahe pflegerischen Versorgung sowie die haus- und fachärztliche Versorgung sicherstellen.
  • Das Krankenhaus in Adenau erhalten.
  • Bedarfsgerechte Konzepte entwickeln und die Ortskerne für das Wohnen und Leben im Alter beleben – Mehrgenerationenwohnen sowie die Inklusion behinderter Menschen ermöglichen – Angebote entwickeln, um aktive Senioren zu vernetzen.
  • Auf örtlicher Ebene Angebote wie z.B. Besuchsdienst, Bürgerbus oder Erledigung von Botengängen sowie die Gemeindeschwestern Plus ausbauen.
  • Soziale Beratungsangebote schaffen, die den traumatisierten Menschen im Ahrtal auf Dauer zur Seite stehen.

Infrastruktur ausbauen

  • Die Trassen von Gas, Strom, Wasser und Abwasser katastrophenfest machen
  • Glasfaser und 5G-Mobilfunk überall
  • Das TWIN wieder aufbauen und den Bestand der Bad Breisiger Römerthermen als dem einzigen verbliebenen öffentlichen Hallenbad im Kreisgebiet sichern

Tourismus als Chance für die Entwicklung

  • Die Bekanntheit des Ahrtals  nutzen und die einheitliche Tourismusstrategie für die Destination weiterentwickeln.
  • Dabei die Chancen aus der Flutkatastrophe nutzen und für den Tourismus neue Akzente setzen.
  • Ahrtal, Rheintal, Vulkanpark, Brohl- und Vinxtbachtal sowie die Eifel besser vernetzen.
  • Das Radwegenetz inklusive Mountainbikestrecken wieder aufbauen, und so die Täler und die Höhenorte erschließen – mit den Radwegen am Rhein, an der Ahr, am Adenauer Bach und im Brohltal als zentralen Hauptachsen. Dazu den Lückenschluss Fuchshofen-Schuld vorantreiben.
  • Das Wanderwegenetz wieder aufbauen – mit qualitativem Mehrwert durch eine einheitliche Ausschilderung.
  • Den Verbraucherschutz fördern und nachhaltige, bäuerliche sowie regionale Produktions- und Vermarktungskonzepte stärken.

Vereine und Ehrenamt unterstützen

  • Das Ehrenamt in rechtlichen und organisatorischen Fragen beraten und unterstützen – dazu das Kreisprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ vorantreiben.
  • Priorisierte Wiederherstellung von Sportanlagen und Treffpunkten um Vereinsaktivitäten wieder zu ermöglichen.

Wirtschaft stärken

  • Ausbau der Datennetze im gesamten Kreis
  • Unterstützung der Unternehmen im Flutgebiet
  • Enge Kooperation mit Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer
  • Unterstützung von Innovation und Startups – Aufbau eines Technologie- und Existenzgründerzentrum
  • Weiterführung der Standortkampagne AWstark
  • Ausweisung von neuen und nachhaltigen Gewerbeflächen
  • Einzelbetriebliches Beratungsprogramm insbesondere für den Gastronomie- und Dienstleistungsbereich
  • Förderung von nachhaltigen Wirtschaftsbereichen hier insbesondere im Bereich grüner Wasserstoff
  • Einrichtung eines Wirtschaftsrates Kreis Ahrweiler unter anderem mit Vertretern von Wirtschaftsverbänden, Kammern und Institutionen
  • Ausbau des Baugenehmigungsmanagement für unsere mittelständische Wirtschaft

Natur, Wald & Klima als Grundpfeiler der Zukunft

  • Das Konzept „Aus Ahrtal wird SolAhrtal!“ vorantreiben (Konzept nachlesen)
  • Ein Konzept für ein Mehr an E-Mobilität im gesamten Kreis entwickeln
  • Klimaresistente Mischwälder aufbauen
  • Weiterentwicklung der Naturschutzaktivitäten

Schwerpunktthemen als Video

Hochwasser- und Katastrophenschutz

Mobilität im Kreis Ahrweiler

Tourismus im Kreis Ahrweiler

Schwimmbäder im Kreis Ahrweiler

Natur & Wald im Kreis Ahrweiler

Meine Kampagne #wirzusammen

Wirtschaft im Kreis Ahrweiler

Schulen im Kreis Ahrweiler

Breitbandausbau im Kreis Ahrweiler

Zukunftsorientierter Wiederaufbau

Welche Themen sind Ihnen wichtig?

Ich lade Sie ein, in den Dialog mit mir zu treten: Teilen Sie mir mit, welche weiteren Themen Ihnen wichtig sind und in meinem Programm berücksichtigt werden sollten.

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