Mit gro­ßer Ent­täu­schung hat der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Horst Gies die heu­te ange­kün­dig­te Schlie­ßung des Bun­des­wehr­stand­or­tes Bad Neuen­ahr-Ahr­wei­ler auf­ge­nom­men. ‘Die­ser Weg­fall der Ahr­tal-Kaser­ne und damit der Ver­lust von 570 Dienst­pos­ten in der Kreis­stadt ist ein schwe­rer Schlag,’ so Gies, ’ gera­de auch ange­sichts der Ein­schnit­te, die in den letz­ten Jah­ren dort bereits vor­ge­nom­men wor­den sind.’

Nach Ansicht des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te müs­sen nun in ers­ter Linie Här­ten für die Arbeit­neh­mer – sei es mili­tä­ri­sches oder zivi­les per­so­nal – ver­mie­den wer­den. Ein wei­te­re wich­ti­ge Fra­ge sei die zukünf­ti­ge Ver­wen­dung der Lie­gen­schaft an der Heer­stra­ße. Schließ­lich gel­te es, durch geeig­ne­te Kon­ver­si­ons­maß­nah­men den Ver­lust der Arbeits­plät­ze für Stadt und Regi­on auszugleichen.

Die Bun­des­wehr-Reform war ins­ge­samt not­wen­dig, so Horst Gies, ange­sichts der Abschaf­fung der Wehr­pflicht und der Neu­aus­rich­tung auf inter­na­tio­na­le Ein­sät­ze. Es blei­be aber die Fra­ge, inwie­weit sich die Lan­des­re­gie­rung Rhein­land-Pfalz beim Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter posi­tiv für die Bun­des­wehr­stand­or­te im Land ein­ge­setzt hat. ‘Wir erwar­ten Hil­fe­stel­lung des Bun­des und auch des Lan­des für die betrof­fe­nen Regio­nen’, betont der CDU-Par­la­men­ta­ri­er abschlie­ßend, ‘damit der not­wen­di­ge Struk­tur­wan­del gelingt’.