Die CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil sowie die CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Horst Gies und Petra Schnei­der begrü­ßen die umfas­sen­den Hil­fen des Bun­des gemein­sam mit den Bun­des­län­dern ange­sichts der Hoch­was­ser­ka­ta­stro­phe im Ahr­tal. „Es ist gut zu wis­sen, dass die Men­schen hier nicht allein gelas­sen wer­den. Sofort war klar, dass der Bund 100 Pro­zent der Leis­tun­gen für den Auf­bau der Infra­struk­tur wie Bun­des­stra­ßen und Bahn­lie­ni­en trägt und auch gemein­sam mit den Bun­des­län­dern auch für die kom­mu­na­len öffent­li­chen Infra­struk­tu­ren wie Stra­ßen, Brü­cken, Schu­len oder Sport­an­la­gen. Nun kön­nen auch die betrof­fe­nen Men­schen auf­at­men: die Soli­dar­ge­mein­schaft der Steu­er­zah­ler trägt min­des­tens 80 Pro­zent der Schä­den, die an und in Gebäu­den und Woh­nen ent­stan­den sind.“ Mecht­hild Heil freut sich, dass ihre dies­be­züg­li­chen Vor­schlä­ge im poli­ti­schen Ber­lin auf frucht­ba­ren Boden gefal­len sind.

Wich­tig ist für die CDU-Abge­ord­ne­ten, dass auch die hei­mi­schen Wirt­schafts­be­trie­be von die­ser Soli­da­ri­tät in die­ser natio­na­len Not­la­ge pro­fi­tie­ren. Man wis­se, so Heil, Gies und Schnei­der, dass fast der gesam­te Ein­zel­han­del, ins­be­son­de­re in der Kreis­stadt Bad Neuen­ahr-Ahr­wei­ler, sowie Win­zer­be­trie­be, Gas­tro­no­men und Hotels schwer getrof­fen sind. Um die zukünf­ti­gen wirt­schaft­li­chen Struk­tu­ren in der Regi­on zu sichern, muss hier drin­gend gehol­fen wer­den. Für vie­le Men­schen ist dies ihre Exis­tenz­grund­la­ge, sei es als Unter­neh­mer oder Arbeitnehmer.

Die Ent­schä­di­gungs­re­geln für die Flut­op­fer wer­den immer kon­kre­ter. Die­se Aus­zah­lun­gen sind geplant: 80 Przent der Gewinn­aus­fäl­le der letz­ten 6 Mona­te für Gewer­be­be­trie­be und Unter­neh­men. Ohne Prü­fung der Ver­mö­gen oder der Bedürf­tig­keit erhält jeder betrof­fe­ne Haus-/Woh­nungs­be­sit­zer ohne Ver­si­che­rung 80 Pro­zent des Scha­dens. Falls bei Ver­si­cher­ten die Ver­si­che­rung nur einen Teil­be­trag aus­zahlt, wird der Rest aus dem Bun­des­fonds ergänzt. Wur­de der Abschluss einer Ele­men­tar­ver­si­che­rung abge­lehnt, zahlt auch hier der Bund zu 100 Pro­zent den Scha­den. Bei Innen­ein­rich­tun­gen und Autos wird der Zeit­wert zugrun­de gelegt und aus­ge­zahlt. Fir­men kön­nen Kurz­ar­beit bean­tra­gen und sind zunächst bis Okto­ber, wahr­schein­lich aber bis zum nächs­ten Jahr von der Insol­venz­an­trags­pflicht befreit.

Mecht­hild Heil MdB abschlie­ßend: „Wir wer­den am 25. August im Deut­schen Bun­des­tag die ers­te Lesung des Flut­hil­fe­ge­set­zes debat­tie­ren. Wir wer­den die Mit­tel dem Wie­der­auf­bau der öffent­li­chen und pri­va­ten Infra­struk­tu­ren widmen.“